Energiestadt
Regensdorf trägt das Label Energiestadt und verfolgt eine aktive Energiepolitik. Dazu gehört ein kommunales Förderprogramm, das auch Photovoltaik umfasst. Die genauen Beiträge und Bedingungen erfahren Sie bei der Gemeinde.
Regensdorf ist Energiestadt und die grösste Gemeinde im Furttal, Bezirk Dielsdorf. Die Gemeinde unterstützt Solaranlagen mit einem eigenen Förderprogramm. Zusammen mit dem Bundesbeitrag, dem Steuerabzug und einem hohen Eigenverbrauch ergibt sich für viele Dächer eine solide Rechnung.
Auf einen Blick
Regensdorf trägt das Label Energiestadt und verfolgt eine aktive Energiepolitik. Dazu gehört ein kommunales Förderprogramm, das auch Photovoltaik umfasst. Die genauen Beiträge und Bedingungen erfahren Sie bei der Gemeinde.
Grosse Wohnsiedlungen, Einfamilienhausquartiere, Gewerbe- und Industrieareale sowie die Ortsteile Watt und Adlikon mit ländlicherem Charakter bieten sehr unterschiedliche Dächer.
Das Furttal ist ein breites, flaches Tal. Hänge werfen kaum Schatten, und viele Dächer sind gut nach Süden, Osten oder Westen ausrichtbar.
Förderung
Das kommunale Förderprogramm von Regensdorf ist der lokale Baustein. Da Höhe, Bedingungen und Fristen angepasst werden können, sollten Sie die aktuellen Unterlagen bei der Gemeinde anfordern, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben. Häufig verlangen Gemeinden das Gesuch vor Baubeginn. Klären Sie das deshalb frühzeitig.
Dazu kommt die Einmalvergütung des Bundes. Seit April 2024 gibt es keinen Grundbeitrag mehr, sondern nur noch einen Leistungsbeitrag. Für angebaute Anlagen bis 30 kW liegt er laut Branchenquellen bei rund CHF 360 pro kW, zwischen 30 und 100 kW bei rund CHF 300 pro kW. Aktuelle Ansätze mit dem Tarifrechner von Pronovo prüfen.
Als dritten Baustein können Sie bei bestehenden Gebäuden die Investition im Kanton Zürich als Unterhaltskosten von den Steuern abziehen, abzüglich der Einmalvergütung. Klären Sie Details mit Ihrer Steuerberatung. Eine vollständige Übersicht gibt der Ratgeber Photovoltaik Förderung Zürich.
Grössenvergleich
Die Bundesförderung unterscheidet nach Anlagengrösse. So ordnen sich typische Projekte in Regensdorf ein:
Individuelle Offerte erhaltenEinfamilienhaus
z. B. 10 kWp, bis 30 kW
ca. CHF 360/kW, total ca. CHF 3'600
Mehrfamilienhaus
z. B. 25 kWp, bis 30 kW
ca. CHF 360/kW
Gewerbebau
30 bis unter 100 kW
ca. CHF 300/kW
Grosse Gewerbe- oder Industriehalle
ab 100 kW, Gesuch vor Baubeginn
GREIV, laut Pronovo
Fassadenanlage
Neigung ab 75°, Bonus angebaut
+ CHF 200/kW
Werte laut Branchenquellen, Stand 2026. Aktuelle Ansätze mit dem Tarifrechner von Pronovo prüfen. Die kommunale Förderung von Regensdorf kommt je nach Bedingungen dazu.
Regensdorf hat viele Gebäude, die eng beieinanderliegen: Wohnsiedlungen, Reihenhäuser und Gewerbeareale. Seit dem 1. Januar 2026 können sich Teilnehmende im gleichen Netzgebiet, in derselben Gemeinde und auf derselben Netzebene zu einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) zusammenschliessen. Sie teilen Solarstrom über das öffentliche Netz und erhalten einen Rabatt von 40 % auf das Netznutzungsentgelt, 20 % wenn die Trafoebene genutzt wird.
Für ein einzelnes Mehrfamilienhaus ist oft ein ZEV oder vZEV einfacher: Die Eigentümerschaft verkauft den Solarstrom direkt an die Mietenden im Gebäude. Welches Modell besser passt, hängt von Eigentumsverhältnissen und Messkonzept ab. Hintergründe liefert der Ratgeber Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern, für Betriebe der Ratgeber Photovoltaik für Gewerbe.
Diese Punkte helfen, rasch vergleichbare Offerten zu erhalten:
Die meisten Dachanlagen in Regensdorf können im Meldeverfahren realisiert werden: Sie melden das Vorhaben bei der Gemeinde, nach 30 Tagen darf gebaut werden. Ein Baugesuch ist dagegen in Kernzonen, bei Denkmalschutzobjekten oder Inventarbauten und bei Ortsbildschutz nötig. Das kann einzelne ältere Bauernhäuser in den Dorfkernen von Regensdorf, Watt oder Adlikon betreffen.
Auch in den Nachbargemeinden Buchs, Dällikon, Dänikon, Otelfingen, Boppelsen, Hüttikon und Rümlang sowie in Dielsdorf vermitteln wir Fachbetriebe. Für Gemeinden näher am Flughafen lohnt ein Blick auf Photovoltaik Kloten, den regionalen Überblick finden Sie unter Photovoltaik Zürcher Unterland. Wer an der Stadtgrenze wohnt, findet unter Photovoltaik Zürich die Informationen für die Stadt Zürich.
Im Furttal gilt wie im übrigen Mittelland ein Richtwert von etwa 900 bis 1'100 kWh pro kWp und Jahr. Laut AWEL rechnet man mit rund 180 kWh pro m² Modulfläche. Wie viel Ihr Dach tatsächlich liefert, hängt von Neigung, Ausrichtung und Verschattung ab. Eine Ost-West-Anlage produziert etwas weniger als eine reine Südanlage, verteilt den Ertrag aber besser über den Tag. Das kann den Eigenverbrauch erhöhen.
Bei der Grösse lohnt es sich, nicht nur den heutigen Verbrauch zu betrachten. Planen Sie in den nächsten Jahren eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto, steigt Ihr Strombedarf. Grössere Anlagen sind pro kW günstiger: Laut BFE-Preisbeobachtung liegt der Median bei 10 bis 30 kW bei CHF 1'700 bis 1'900 pro kW, bei 2 bis 10 kW bei CHF 2'200 bis 2'500 pro kW (exkl. MwSt).
Der Ratgeber Welche PV-Anlagengrösse brauche ich? hilft Ihnen bei der Einschätzung.
Beantworten Sie einige kurze Fragen – dauert ca. 2 Minuten.
FAQ
Regensdorf hat ein kommunales Förderprogramm. Die aktuellen Beträge und Bedingungen erhalten Sie direkt bei der Gemeinde.
Beim Pronovo-Beitrag für Anlagen unter 100 kW erfolgt der Antrag nach der Inbetriebnahme. Für die kommunale Förderung gelten die Bedingungen der Gemeinde, prüfen Sie diese vor Baubeginn.
Seit 2026 ist das über eine lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) innerhalb der Gemeinde möglich. Alle Teilnehmenden profitieren von einem reduzierten Netznutzungsentgelt.
Oft ja, wenn die Mietenden den Strom über einen ZEV oder vZEV beziehen. So wird ein grosser Teil direkt im Gebäude verbraucht.
Als Richtwert CHF 20'000 bis 35'000 für 8 bis 15 kWp inklusive Montage, vor Förderung.
Der Kanton Zürich fördert Wärmepumpen, etwa Luft/Wasser bis 15 kWth mit CHF 2'900. Die Kombination mit PV erhöht den Eigenverbrauch.
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Quellen (Stand Oktober 2026): Pronovo: Förderung Photovoltaik · Gemeinde Regensdorf · Swissolar: Was gilt neu 2026 · Kanton Zürich: Energieförderprogramm · BFE: Solarkataster sonnendach.ch. Tarife und Förderprogramme können ändern; massgebend sind die Angaben der jeweiligen Stelle.
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